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Champions der Forstarbeit gekürt

Die Vorarlberger Teilnehmer und Betreuer beim Bundesentscheid in Wieselburg

 

Die besten Motorsägen-Athleten Österreichs kämpften beim Bundesentscheid der Forstarbeit in Wieselburg um den begehrten Titel. Der Sieg in der Profiklasse ging am Ende an den Kärntner Mathias Morgenstern.

 

Österreichs bester Forstwettkämpfer kommt aus Kärnten und heißt Mathias Morgenstern. Mit diesem Ergebnis endete der Bundesentscheid der Forstarbeit am 1. Juli, den die Landarbeiterkammer Niederösterreich gemeinsam mit der Landjugend im Rahmen der Messe Wieselburg organisierte.

Nach einem spannenden Wettbewerb, in dem in sechs Disziplinen Präzision, Technik und Schnelligkeit gefragt waren, wurden im spektakulären Finalbewerb Entasten die besten Athleten der heimischen Forstwettkampf-Elite ermittelt.

 

Kärntner Sieg vor Trio aus Niederösterreich

In der Profi-Klasse der Berufsforstarbeiter setzte sich am Ende der Kärntner Mathias Morgenstern mit 1835 Punkten durch. Für den 24-Jährigen ehemaligen Junioren-Weltmeister ist es sein erster Staatsmeistertitel. Den Grundstein für seinen Sieg legte der Cousin von Schispringer Thomas Morgenstein mit starken Leistungen im Durchhacken und Kettenwechsel. Hinter dem Kärntner landeten die Lokalmatadore aus Niederösterreich auf den Plätzen zwei bis vier. Silber ging an Markus Herzog vor seinem Zwillingsbruder und Titelverteidiger Hannes Herzog. Überraschenderweise gaben die beiden nach Ende der Bewerbe bekannt, ihre aktive Karriere zu beenden: "Unsere Erfolge haben in Wieseburg begonnen und es ist schön, dass wir unsere Laufbahn hier im eigenen Bundesland am Podest stehend beenden können", so ein gerührter Markus Herzog. Eine sensationelle Aufholjagd zeigte Harald Umgeher, ebenfalls aus Niederösterreich, der sich mit einer sensationellen Leistung im Entasten noch von Rang neun bis auf Platz vier in der Gesamtwertung verbesserte. Vorarlbergs Profiteam hatte durchwegs mit Schwierigkeiten bei einzelnen Bewerben zu kämpfen. Trotzdem konnten sich alle geschlossen im Mittelfeld platzieren, wobei Thomas Ganahl mit Rang 10 am besten abschnitt. Das Ergebnis in den Disziplinenwertungen mit fünf Medaillen zeigt aber, dass unsere Wettkämpfer immer ein Wörtchen mitzureden haben.

 


 

Mannschaftswertung: Kärnten vor Niederösterreich und Vorarlberg

In der Mannschaftswertung ging die Goldmedaille ebenfalls an Kärnten. Dahinter landete Niederösterreich, gefolgt von Vorarlberg mit Josef Bitschnau, Thomas Ganahl, Benjamin Greber und Martin Moosbrugger, auf Rang drei. In den Disziplinenwertungen gab es bei den Profis Erfolge für Jürgen Erlacher aus Kärnten (Kombinationsschnitt), Johannes Meisenbichler aus der Steiermark (Präzisionsschnitt), Mathias Morgenstern aus Kärnten (Durchhacken und Kettenwechsel) sowie für Vorarlbergs Martin Moosbrugger aus Andelsbuch (Fällen und Geschicklichkeitsschneiden). Bester beim finalen "Entasten" war Harald Umgeher (NÖ). Benjamin Greber, ebenfalls aus Andelsbuch konnte gleich drei Bronzemedaillen, nämlich in den Bewerben Kettenwechsel, Kombinationsschnitt und Durchhacken erringen.

 

Kärntner räumten auch im Landjugend-Bewerb alle Titel ab

Neben den Profis zeigten auch die Starter der Landjugend tolle Leistungen. Beide Einzelgoldmedaillen gingen auch hier nach Kärnten. Bei den Burschen ging der Sieg an Daniel Oberrauner, der sich damit das Ticket für den WM-Kader für die Weltmeisterschaft 2018 in Norwegen sicherte. Beste Dame im Feld war Caroline Weinberger.

Aron Bitschnau konnte als bester Vorarlberger den 13. Gesamtrang erreichen und verpasste mit Rang 4 beim Kombinationsschnitt nur knapp eine Medaille. Auch beim Kettenwechsel und Durchhacken konnte er sich unter den Top 10 platzieren. Auch Thomas Bertschler aus Göfis war mit Rang 8 beim Durchhacken bei den stärksten mit dabei.  Kilian Moosmann aus Mellau und Raphael Ammann aus Bartholomäberg komplettierten das Landjugend Team aus dem Ländle.

 

 

"Wir haben spannende Wettkämpfe auf allerhöchsten technischem Niveau gesehen, die das hohe Level der forstlichen Ausbildung der heimischen Forstarbeiter in Österreich wiederspiegeln und sind natürlich äußerst stolz auf die tollen Erfolge unserer Teilnehmer aus Niederösterreich", lautete die positive Bilanz von NÖ LAK-Präsident Andreas Freistetter.

 

Die Vorarlberger Teilnehmer wurden dankenswerterweise von Tobias Bitschnau und Thomas Lerch betreut und von der Firma Anton Pfanner, Schutzbekleidung und Firma Protos ausgestattet. Die Entsendung erfolgte durch die Landjugend und die Sektion Dienstnehmer der LK Vorarlberg.

 

 




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